|  | |  | Auf und nieder, immer wieder Tolle Ideen, erscheinen einem – wenn sie erst einmal geboren wurden – als so selbstverständlich, dass man sich wundert, warum man sie nicht schon früher hatte. Genau so ergeht es einem mit der neuen Stehleuchte Lift von Lumini. Der Leuchtenschirm kann entlang des Standfußes mit der Hand stufenlos und ganz leicht nach oben und unten bewegt werden, um dadurch die Lichtsituation zu verändern. Wer sich gerne mit seinem Lieblingsbuch in einen Sessel kuschelt, der holt Lift ganz nach unten und lässt sich von den maximal einhundert Watt die Buchstaben beleuchten. Je weiter der 25 Zentimeter hohe und im Durchmesser vierzig Zentimeter große Schirm nach oben gefahren wird, desto diffuser wird die Beleuchtung, die in der höchsten Position der einer üblichen Wandleuchte gleicht. So einfach die Mechanik von Lift zu bedienen ist, so einfach – aber nicht banal – ist auch das Design. Die Form wurde auf das Nötigste reduziert, Schnick-Schnack sucht man vergebens und auch die Materialien passen zu diesem Konzept. Der Fuß ist aus gebürstetem Edelstahl, der Schirm wird wahlweise in Holzfurnier oder pulverbeschichtet in Weiß oder Schwarz hergestellt. Wer möchte, kann mit dem roten Kabel der 221 Zentimeter hohen, handgefertigten Leuchte einen farbigen Akzent setzen. Weniger auffällig ist die braune Variante. Tolle Idee, schickes Design, aber leider auch ein stolzer Preis. Für 596,- Euro zzgl. MwSt. kann Lift über den gehobenen Leuchtenhandel und ausgewählte Einrichtungshäuser bezogen werden. Eine Info sollte man vor dem Ausfüllen des Bestellscheins allerdings noch haben, denn die deutsche Wirtschaft unterstützt man beim Kauf dieser Leuchte nicht besonders. Lift wird in Brasilien produziert und dann nach Deutschland gebracht. sh
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Bilder: Salamander Industrie-Produkte |  | |  Bei dem Profilhersteller Salamander Industrie-Produkte (SIP) stehen die Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz hoch im Kurs. SIP ist Gründungsmitglied der Altfenster-Recyclinginitiative Rewindo und achtet bei der Fensterproduktion auf einen effizienten Energie- und Rohstoffeinsatz. Neuester Service ist der bedienerfreundliche SIP-Energiesparrechner, der per Mausklick verrät, wie viel Energie ein Fensteraustausch in den nächsten zehn Jahren einspart. | Frage an Radio Eriwan: Sind PVC-Fenster ökologisch? Mit einem Marktanteil von fast 60 Prozent sind die Hersteller von Kunststofffenstern längst am klassischen Holzfenster vorbeigezogen. Das mag einerseits an den günstigeren Anschaffungskosten liegen, anderseits tendieren viele Bauherren aufgrund des geringeren Wartungsaufwands zu PVC-Fenstern – ein Holzfenster immer wieder mal mit Lacken oder Lasuren streichen zu müssen, schreckt nach wie vor viele Bauherren ab. Auf die Ökobilanz angesprochen, verweisen die Hersteller von Kunststoffprofilen stets auf die Möglichkeit, dass alte PVC-Fenster sowie Verschnittreste aus der Produktion dank entsprechender Logistik nicht im Deponieofen sondern im Schredder landen, um als Recyclinggranulat bis zu zehnmal erneut dem Produktionskreislauf beigemischt zu werden. Nicht wegzudiskutieren ist aber: Irgendwann bleibt PVC-Müll übrig und muss entsorgt werden, und bislang lässt die Auslastung der Recyclinganlagen aufgrund der geringen Rücklaufmargen durchaus zu wünschen übrig. Ob nun Holz- oder PVC-Fenster das bessere Ökoprofil ausweisen, darüber lässt sich also trefflich streiten. Die Argumente Pro-Holz und Pro-PVC gehen hin und her, der Lagerkampf beherrscht seit Jahren die Fensterbau-Branche. Dabei wird oft übersehen, welchen Anteil zum Klimaschutz und zur Ressourceneinsparung ein hoch wärmedämmendes Holz- oder PVC-Fenster während der jeweils längsten Phase seiner Lebensdauer beiträgt – nämlich als fest integriertes Bauteil der Gebäudehülle, deren energetische Anforderung in den letzten 30 Jahren erheblich gestiegen ist. Sowohl Holz- als auch Kunststofffenster überstehen problemlos eine solche Zeitspanne, weshalb nicht nur bei Neubauten, sondern auch im Gebäudebestand zu fragen ist, inwieweit mit neuen Fenstern Energie eingespart werden kann – ungeachtet der Energie, die für die Herstellung dieser Fenster notwendig ist. Baut man zum Beispiel bei einem durchschnittlichen Wohngebäude mit rund 35 qm Fensterfläche alle Fenster aus den 80er Jahren (Uw-Wert ca. 2,8 W/qmK) aus und ersetzt diese durch ein Kunststofffenster mit Standardverglasung (Uw-Wert = 1,3 W/qmK), können pro Jahr bis zu 540 Liter Heizöl eingespart werden (angenommener Wirkungsgrad der Ölheizung: 85 Prozent). Damit verbunden reduziert sich der CO2-Ausstoß um 45 bis 50 Prozent. Wer's nicht glaubt, kann diese Berechnung mit dem Energiesparrechner von Salamander Industrie-Produkte (SIP) selbst durchführen (kostenloser Download hier). Einzugeben sind lediglich die Parameter des Hauses und der installierten Fenster wie zum Beispiel Fensterflächenanteil, Energieträger (Öl, Gas, Pellets) und Gebäudestandort. Danach entscheidet der Nutzer, mit welcher Art von Profilen die alten Fenster ersetzt werden sollen und wählt die gewünschte Verglasung. Zur Auswahl stehen jeweils drei Brügmann- oder Salamander-Profilsysteme, die allesamt eine Dreifachverglasung erlauben und mit Verstärkungen aus wärmegedämmtem Stahl erhältlich sind. Per Mausklick ermittelt dann das Programm, wie viel Energie durch den Fensteraustausch in den nächsten zehn Jahren eingespart wird. Auch zeigt sich der Einfluss einer Dreifachverglasung, die den Heizbedarf noch einmal drastisch zu senken vermag. So pauschal und einfach die notwendigen Angaben zur Berechnung, so wenig detailliert und belastbar ist leider auch das Ergebnis, das bestenfalls als Näherungswert für die mögliche Energieeinsparung einer Fenstersanierung verstanden werden darf. Eine ordentliche Energieberatung kann das Programm keineswegs ersetzen. Zurück zur Gretchenfrage an Radio Eriwan: "Sind also PVC-Fenster ökologisch?" Antwort: "Im Prinzip ja, aber nur wenn man sie auch einbaut…" si
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