|  | |  Mit der neuen Durock 037 hat Rockwool auf die gestiegenen Anforderungen der EnEV 2009 reagiert und liefert damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wie es darum steht, ist im Rockwool Klima- und Umweltbericht nachzulesen (Download: www.rockwool.de oder anfordern unter info@rockwool.de) | 037 Rund 1.900 Euro an Energiekosten und elf Tonnen CO2 kann eine Familie pro Jahr einsparen, die ein 30 Jahre altes Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche zum Niedrigenergiehaus macht. So steht es im Rockwool Klima- und Umweltbericht 2009 geschrieben, der vorrangig an politische Entscheidungsträger appelliert, angesichts der verfügbaren Techniken und Produkte auf die fortwährenden Ausreden zu verzichten, und sich stattdessen endlich für einen nachhaltigen Klimaschutz einzusetzen. Nach wie vor entfallen rund vierzig Prozent des weltweiten Energieverbrauchs allein auf die Beheizung und Kühlung von Gebäuden. Dem Bausektor kommt somit eine Vorreiterrolle zu, auch wenn nicht jedes Land auf dieser Welt gleichermaßen in der Lage ist, sich der Verantwortung zum Klimaschutz zu stellen. Immer nur auf andere zu zeigen, steht gerade den Industrieländern als größte Verbrauchergruppe nicht gut zu Gesicht. Was möglich ist, zeigen CO2-neutrale Neubauten bis hin zu energieeffizient sanierten Altbauten. Zu den Energieschleudern der Nachkriegszeit gehören neben klassischen Gebäuden mit Steildach auch zahlreiche Flachdachbungalows, für deren nachträgliche energetische Sanierung Rockwool die Dämmplatte Durock parat hält. Die neueste Generation dieser bewährten Dämmplatte für Flächdächer von Wohn- und Gewerbebauten brilliert seit Anfang dieses Jahres mit einem um rund acht Prozent verbesserten Wärmeschutz. Anstatt bei 0,40 liegt der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit nun bei 0,37 W/(mK), was mit Blick auf die EnEV 2009 bei gleicher Dämmstoffdicke und gleichem Materialeinsatz den notwendigen Puffer bietet, um die erhöhten Anforderungen an den U-Wert eines Flachdaches (EnEV 2007: 0,25 W/m2K; EnEV 2009: 0,20 W/m2K) weiterhin einzuhalten. Im Falle einer Sanierung nimmt Rockwool die alten Steinwolledämmplatten zurück und recycelt dieselben. Das Verlegen der zwischen 60 und 160 Millimeter dicken Dämmplatten gestaltet sich problemlos, zumal eine Begehung der Platten aufgrund der hohen Punktbelastbarkeit (Punktlast ≥ 650 kPa, Druckspannung ≥ 60 kPa) keinerlei Beschädigung befürchten lässt. Fugen zwischen den Dämmplatten sind selbst bei extremer Witterung kein Thema, da sie auch bei hohen Temperaturschwankungen absolut dimensionsstabil bleiben. Ein häufig unterschätzter Faktor bei der Wahl des Dämmstoffs ist der Brandschutz – bei der Durock als nichtbrennbarem Baustoff (A1) nach DIN EN 13501 geht ein Planer diesbezüglich keinerlei Risiko ein. Bei einem Schmelzpunkt jenseits der 1.000 °C hat das Feuer kaum Chance auf Nahrung, was der Brandausbreitung über den Dachaufbau entgegenwirkt. Wären doch die Eisberge und Gletscher ähnlich resistent gegenüber dem Temperaturanstieg. si
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|  | |  | Holz mal anders Im Zuge der Debatten über Ökologie und Nachhaltigkeit – und nachhaltig muss derzeit ja alles sein, was in der ersten Liga mitspielen will – ist das Material und der Baustoff Holz ein viel zitiertes Beispiel. Doch darüber hinaus ist und war Holz für viele Menschen immer ein Synonym für Wärme und Behaglichkeit. Dieser Gedanke steckt auch hinter den Produkten des österreichischen Unternehmens Stolis, das Waschbecken und Badewannen aus Holz fertigt. Dieser Gedanke kam dort bereits vor acht Jahren auf und ist kein Kind der aktuellen "grünen Welle", auf der so viele mitschwimmen. Das neueste Modell der in Tirol ansässigen Firma nennt sich Viola und verbindet zwei geometrische Grundformen. In ein Quadrat mit abgerundeten Kanten und Ecken ist das kreisrunde Wasserbecken mit einer Tiefe von nur 55 Millimetern eingelassen. Daraus ergibt sich eine Gesamthöhe von lediglich achtzig Millimetern. Das hat auf der einen Seite den Vorteil, dass das Waschbecken nicht unbedingt eingelassen werden muss und so unter dem Waschplatz mehr Raum übrig bleibt. Andererseits sollte das Wasser nicht zu stark in diese flache Mulde plätschern, denn sonst sind Spritzer auch neben dem eigentlichen Waschbecken vorprogrammiert. Bei der Herstellung von Viola setzt Stolis, wie bei allen anderen Produkten auch, ausschließlich auf Harthölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC zertifiziert), die auf eine geringe Feuchte getrocknet werden. Zum Standardprogramm gehören die acht Holzarten Akazie gedämpft, Iroko, Bubinga, Eiche, Ahorn, Nuss, Kirsch und Zebrano, wobei darüber hinaus nach den individuellen Wünschen der Kunden gefertigt wird. Um den Gedanken der Nachhaltigkeit in die Tat umzusetzen, sollte man möglichst bei den heimischen Hölzern bleiben, anstatt ein Waschbecken aus Tropenholz für Badezimmer oder Gäste-WC auszusuchen. Damit Viola für die tägliche Beanspruchung gerüstet ist, wird die Oberfläche entweder matt bzw. glänzend lackiert oder geölt. Letztere müssen allerdings in regelmäßigen Abständen von neuem geölt werden. Ein speziell für Stolisprodukte entwickeltes Öl bekommt der Kunde gleich mitgeliefert. All diese Sorgfalt bei der Materialwahl und der Herstellung – teilweise wird in Handarbeit gefertigt – hat am Ende allerdings auch ihren Preis. Die günstigste Variante von Viola schlägt mit stolzen 980 Euro zu Buche. sh
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